Lebenshaltungskosten in USA
Was ein normaler Monat kostet – nicht im Urlaub, sondern an einem ganz gewöhnlichen Dienstag.
Die Zahlen
- Lebenshaltung (1 Person): 3.500 €/Monat
- Miete 1-Zi. Zentrum: 1.800 €/Monat
- Temperatur (Winter–Sommer): 5 bis 25 °C
- Spitzensteuersatz: 42,1 %
- Flugzeit ab Deutschland: ca. 9 Std.
- Zeitverschiebung (Hauptregion): −6 Std.
- Deutsche Community: Mittel
Wo es teurer und wo es günstiger ist
Der Kostenfaktor rechnet gegen den Landesschnitt: ×1,2 heißt zwanzig Prozent darüber.
- New York & Mittelatlantik – Kostenfaktor ×1.45. Höchste Gehälter des Landes, aufgefressen von Miete und New Yorks eigener Stadtsteuer.
- Neuengland – Kostenfaktor ×1.15. Boston für Uni- und Biotech-Jobs, dahinter Wälder und fünf Monate Winter.
- Kalifornien – Kostenfaktor ×1.45. Tech-Jobs und milde Küstenwinter, dafür rund 3.800 $ Miete in San Francisco.
- Pazifischer Nordwesten – Kostenfaktor ×1.1. Washington erhebt keine Lohnsteuer, Seattle zahlt Tech-Gehälter – ein halbes Jahr Regen.
- Südwesten (Arizona & Nevada) – Kostenfaktor ×0.95. Nevada ohne Einkommensteuer, günstige Mieten, Sommer wochenlang über 40 Grad.
- Texas – Kostenfaktor ×0.88. Keine Einkommensteuer und günstige Mieten, dafür hohe Grundsteuer und fragiles Stromnetz.
- Florida – Kostenfaktor ×1.05. Keine Einkommensteuer, Winter über 18 Grad, teure Gebäudeversicherung nach den Hurrikans.
- Mittlerer Westen & Große Seen – Kostenfaktor ×0.78. Die niedrigsten Mieten des Landes, mit Chicago trotzdem eine Weltstadt, lange Winter.
Was vom Einkommen abgeht
Kombiniert im Schnitt rund 42 %: 37 % Bund plus Bundesstaat. Die Spanne ist riesig – neun Staaten erheben gar keine Einkommensteuer, Kalifornien kommt auf 50,3 %. Dafür ist vieles privat zu zahlen, was hier die Sozialversicherung trägt.
Womit man dort verdient
75
Kuratierte Richtwerte, Stand aus dem Datensatz. Keine Rechts- oder Steuerberatung.