Lebenshaltungskosten in Spanien
Was ein normaler Monat kostet – nicht im Urlaub, sondern an einem ganz gewöhnlichen Dienstag.
Die Zahlen
- Lebenshaltung (1 Person): 1.800 €/Monat
- Miete 1-Zi. Zentrum: 850 €/Monat
- Temperatur (Winter–Sommer): 12 bis 26 °C
- Spitzensteuersatz: 54 %
- Flugzeit ab Deutschland: ca. 2.5 Std.
- Zeitverschiebung: gleiche Zeit
- Deutsche Community: Sehr groß
Wo es teurer und wo es günstiger ist
Der Kostenfaktor rechnet gegen den Landesschnitt: ×1,2 heißt zwanzig Prozent darüber.
- Madrid – Kostenfaktor ×1.25. Bester Arbeitsmarkt und Nahverkehr des Landes, höchste Mieten Spaniens, kein Meer.
- Barcelona & Katalonien – Kostenfaktor ×1.2. Stadt, Strand und internationale Szene – knapper Wohnraum, Katalanisch in Schule und Amt.
- Valencia & Costa Blanca – Kostenfaktor ×0.92. Großstadt und Küste deutlich günstiger als Barcelona, dafür weniger internationale Jobs.
- Andalusien – Kostenfaktor ×0.82. Milde Winter und die günstigste Küstenregion, dafür hohe Arbeitslosigkeit.
- Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza) – Kostenfaktor ×1.22. Rund 22.000 gemeldete Deutsche auf Mallorca, dafür die zweitteuersten Mieten des Landes.
- Kanarische Inseln – Kostenfaktor ×0.95. Ganzjährig 20 bis 27 Grad und nur 7 % IGIC, dafür Insellage mit teuren Flügen.
- Baskenland & Nordkueste – Kostenfaktor ×1.05. Höchste Löhne und beste Versorgung Spaniens, dafür viel Regen und Baskisch im Amt.
- Landesinneres (Kastilien & Extremadura) – Kostenfaktor ×0.7. Mieten bei gut der Hälfte des Landesschnitts, dafür kaum Arbeitsmarkt und kalte Winter.
Was vom Einkommen abgeht
Bis 54 % in den teuersten Regionen – der Satz setzt sich aus Staats- und Regionalanteil zusammen und fällt je nach Autonomer Gemeinschaft spürbar niedriger aus. Beckham-Gesetz: 24 % Pauschale für zugezogene Angestellte (6 Jahre).
Womit man dort verdient
55
Kuratierte Richtwerte, Stand aus dem Datensatz. Keine Rechts- oder Steuerberatung.