Lebenshaltungskosten in Frankreich
Was ein normaler Monat kostet – nicht im Urlaub, sondern an einem ganz gewöhnlichen Dienstag.
Die Zahlen
- Lebenshaltung (1 Person): 2.300 €/Monat
- Miete 1-Zi. Zentrum: 1.200 €/Monat
- Temperatur (Winter–Sommer): 5 bis 20 °C
- Spitzensteuersatz: 55,4 %
- Flugzeit ab Deutschland: ca. 1.5 Std.
- Zeitverschiebung: gleiche Zeit
- Deutsche Community: Mittel
Wo es teurer und wo es günstiger ist
Der Kostenfaktor rechnet gegen den Landesschnitt: ×1,2 heißt zwanzig Prozent darüber.
- Paris & Île-de-France – Kostenfaktor ×1.35. Höchste Gehälter und beste Infrastruktur, Mieten doppelt so hoch wie im Landesschnitt.
- Côte d’Azur – Kostenfaktor ×1.15. Nizza und Cannes: rund 300 Sonnentage, Preise auf Pariser Niveau, im Sommer voll.
- Provence & ländlicher Süden – Kostenfaktor ×0.85. Dörfer, Lavendel und bezahlbare Häuser im Hinterland – abseits der Küste ein anderes Preisniveau.
- Okzitanien (Toulouse & Languedoc) – Kostenfaktor ×0.9. Toulouse lebt von der Luft- und Raumfahrt, Montpellier vom Meer – das Hinterland ist billig, aber schwach.
- Atlantikküste & Südwesten – Kostenfaktor ×0.9. Bordeaux, Surfstrände und mildes Klima, die Baskenküste fast so teuer wie die Riviera.
- Bretagne & Normandie – Kostenfaktor ×0.85. Geräumige Häuser unter 700 Euro, dafür kühle Sommer und Regen an über 150 Tagen.
- Elsass & Oberrhein – Kostenfaktor ×0.95. Deutsch wird verstanden und die Grenze liegt Minuten entfernt – Basel treibt die Mieten.
- Französische Alpen – Kostenfaktor ×1.05. Grenoble und Annecy mit starken Arbeitsmärkten, Skiorte auf Schweizer Preisniveau.
Was vom Einkommen abgeht
Bis 55,4 % zusammen: 45 % Einkommensteuer, dazu der Zuschlag auf hohe Einkommen (CEHR) und CSG/CRDS. Familien-Splitting (Quotient familial) entlastet Familien stark.
Womit man dort verdient
65
Kuratierte Richtwerte, Stand aus dem Datensatz. Keine Rechts- oder Steuerberatung.