Kultur und Alltag in Bulgarien
Der Klassiker vorweg: Kopfnicken kann „nein" heißen, Kopfschütteln „ja". Familie und Nachbarschaft tragen viel, der Staat eher wenig – gute Beziehungen sind Gold wert.
Was gut ankommt
- Kopfbewegungen doppelt prüfen – oder nachfragen
- Rakija-Einladungen als Vertrauensbeweis nehmen
- Namens- und Feiertage der Nachbarn mitfeiern
Was man besser lässt
- „Ja"-Nicken blind vertrauen
- Behörden-Tempo persönlich nehmen
- Herablassend über den Balkan reden
Kennenlernen, Freundschaft, Familie
Familiär und gastfreundlich: Wer bleibt, wird schnell Teil eines Netzwerks aus Nachbarn und Verwandten. Traditionelle Rollenbilder sind auf dem Land präsenter, Sofia tickt urban.
Verständigung
- Sprachen: Bulgarisch
- Reicht Englisch?: Im Alltag meist ja
Regeln, die überraschen
- Drogen: Eines der strengsten Drogengesetze der EU: Schon eine Kleinstmenge Cannabis kann Freiheitsstrafe bedeuten.
- Alkohol: Günstig und verbreitet; am Steuer gelten 0,5 ‰.
Gesellschaft
Keine Partnerschaftsrechte; vegane Optionen fast nur in Sofia.